Bericht aus der Sitzung des Kirchengemeinderats (KGR) am 11.09.2008

Bericht aus der Sitzung des Kirchengemeinderats (KGR) am 11.09.2008
Unser evangelisches Profil im Kindergarten Klosterberg – Gespräch mit den Erzieherinnen
In Evangelischen Tageseinrichtungen erfahren Kinder Annahme und Orientierung im Geiste des Evangeliums sowie eine umfassende Förderung ihrer Persönlichkeit. Familien finden in evangelischen Kindertagesstätten eine wesentliche Unterstützung ihrer Erziehungsverantwortung. Jesus wendet sich den Kindern, die zu ihm gebracht werden, bedingungslos zu (vergl. Markus 10, 13-16). Die Zuwendung Jesu bildet den Maßstab für evangelische Kindergartenarbeit. Der Dienst der Kirche gilt allen Kindern: Gemeindegliedern und nicht zur Gemeinde Gehörenden, Getauften und nicht Getauften, Kindern mit Migrationshintergrund ebenso wie einheimischen Kindern. Evangelische Tageseinrichtungen orientieren sich am christlichen Menschenbild und helfen dazu, dass Kinder ihre Gaben und ihre Persönlichkeit ganzheitlich entwickeln können. Unter Berücksichtigung unserer evangelischen Tradition treten wir mit Nachdruck im Sinne der Lehre von der Rechtfertigung dafür ein, dass ein Mensch nicht aufgrund seiner Gaben und Stärken beurteilt werden darf und von Gott angenommen wird. Gottes Zuwendung gilt jedem Menschen – unabhängig davon, was er einbringen und leisten kann. Rechtfertigung bedeutet für uns: Gott liebt Jede und Jeden in allem und trotz allem. Die Frage nach dem, was evangelisch am Evangelischen Kindergarten ist, lässt sich auf drei Bereiche beziehen und von daher beantworten:
1. den der Sozialpädagogik
2. den der Religionspädagogik
3. den des Trägers
Den evangelischen Kindergarten zeichnet aus, dass
1. die sozialpädagogische Arbeit vom christlichen Menschenbild her gestaltet wird
2. hier die religiöse Dimension des Lebens wahrgenommen und angenommen wird.
3. er in eine Glaubensgemeinschaft eingebunden ist.