Bericht aus der Sitzung des Kirchengemeinderats (KGR) am 13.02.2008

  • Haushaltsplan 2008
  • In der Sitzung des KGR wurde der Haushaltsplan 2008 einstimmig beschlossen. Der Haushaltsplan beläuft sich auf 374.941,- Euro. Hiervon werden 157.411,- Euro aus Mitteln der Kirchensteuer beantragt.
  • Lautsprecheranlage
  • Am 12.02.2008 fand in der Klosterkirche ein Ortstermin mit Vertretern der Kirchengemeinde, des Seminars und des Landes statt. Es soll ein Gesamtkonzept für die Bereiche Beleuchtung, Heizung und Lautsprecheranlage erarbeitet werden. Für die Kirchengemeinde ist es wichtig, dass ab Mai eine gute Beschallung vorhanden ist.
  • Fahrdienst
  • Bezüglich des Fahrdienstes gingen keine Rückmeldungen beim Pfarramt ein. Es wird davon ausgegangen, dass derzeit kein Bedarf besteht.
  • Opfer für die Weltmission 2008
  • Folgende Projekte wurden vom Kirchengemeinderat für das Jahr 2008 einstimmig beschlossen:

    Dringende Hilfe für Westsudan/Darfur; Brunnen für Flüchtlingslager; Wiederaufbau von Schulen und Frauenarbeit in Darfur, in den Nubabergen und im Südsudan. Menschen essen Gras und Blätter von den Bäumen, um zu überleben. In sengender Hitze warten sie auf Hilfe. Sauberes Wasser ist das Hauptproblem. Tausende Kinder sterben an verseuchtem Wasser. Mit dem Opfer sollen Brunnenbauprojekte, Aidsaufklärung, Saatgut usw. unterstützt werden. Das Projekt wird vom Evang. Jugendwerk in Württemberg und dem CVJM Weltdienst, Stuttgart unterstützt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 250.000,- Euro.

    Für ein Leben in Würde – Förderung von Dalits und Dorfgemeinden in Indien. Obwohl die Diskriminierung aufgrund der Kastenzugehörigkeit in Indien gesetzlich verboten ist, erfahren die Dalits, die früheren Unberührbaren, gerade in den ländlichen Gebieten Benachteiligungen und Ausgrenzungen fast täglich. Christen in den Dörfern sind mehrheitlich Dalits. Als Christen sind sie von der staatlichen Förderung für Dalits ausgeschlossen. Das Programm umfasst vielfältige Maßnahmen: Gesundheitserziehung, Förderung von beruflichen und persönlichen Fähigkeiten, Ausbildungsmaßnahmen für Jugendliche, Rechtsberatung und kulturelle Programme. Unterstützt wird das Projekt vom Evang. Missionswerk in Südwestdeutschland (EMS). Das EMS unterstützt die Arbeit mit jährlich 42.000,- Euro.